Rachel Gratzfeld, Literary Agent for Georgian Literature :: toreadorebi

Titel
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Toreadorebi (Toreros)

Roman (zweisprachig georgisch/russisch), 220 S., Diogene 2006

Ein paar junge Männer verfolgen einen realen, aber unkonventionellen Feind – ist es wirklich ein Feind? Sie verlieren ihr Leben – wofür? Gela Tschkwanawa kennt die lokalen Konflikte aus eigener Erfahrung. Er beschreibt die Kriegssituation (wahrscheinlich den Konflikt in Abchasien 1992-1993; die fehlenden Zeitangaben spielen auf die Allgegenwart des Krieges an), die bedrückende Atmosphäre überaus präzise. Krieg ist für den Autor nichts Abstraktes. Lakonisch und sparsam schildert er Atmosphäre und Gemütsverfassungen, wobei der Alltag der Menschen im Vordergrund steht: die Suche nach Essbarem, nach Schutz und nicht zuletzt nach seelischem Frieden und Ruhe, selbst wenn sie nur einige Minuten dauern. Darüber hinaus Freundschaft, Überlebensdrang und Hilfsbereitschaft.Denn es geht um die Wahrung der Menschlichkeit, die Wahrung der Persönlichkeit und des Stolzes, sich Mensch nennen zu dürfen, selbst unter extremen Bedingungen.

Vollständige englische Übersetzung verfügbar

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