Maid in TiflisRoman, 477 S., Bakur Sulakauri 2007 Wie für Mortschiladse typisch, erzählt er auch diesen Roman in mehreren Teilgeschichten, die er hier „Türen“ nennt. Es sind zwölf „Türen“, die der Leser zu „öffnen“ hat. Die Hauptfiguren sind zwei Freunde, Mogela und Lewiko, junge Männer, die ohne Arbeit sind und sich irgendwie durchs Leben schlagen. Mogela ist ein leidenschaftlicher Kiffer, und als Lewiko stirbt, erscheint dieser ihm in seinen Räuschen. Schließlich muss er aus der Stadt fliehen, weil zwielichtige Personen ihn zwingen wollen, das von seinem Großvater angeblich hinterlassene Vermögen herauszugeben. Den Schlüssel für das Haus gibt er der „Rose von Schiras“. Sie und Mogela lieben einander, trauen sich jedoch nicht, in der Öffentlichkeit zu ihrer Liebe zu stehen. Die Briefe und Aufzeichnungen der „Rose von Schiras“ an Mogela erinnern an Zweigs „Brief einer Unbekannten“. Mogela selbst scheint in einer Zwischenwelt zu leben. In seiner Fantasie bekommt er des öfteren Besuch von seinen Freunden und vor allem von Lewiko, auf dessen Suche er fast über die gesamte Geschichte ist. Schließlich wird er Opfer eines Verbrechens: Die letzte „Tür“ berichtet, wie er ein Buch aus der großväterlichen Sammlung verkauft und ein Vermögen damit macht. Daraufhin entscheidet er sich, in seine Heimat zurückzukehren. Vor seinem Haus sieht er Lewiko auf der Treppe sitzen... |
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